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Dauerhaftigkeit:

Widerstandsfähigkeit von Holz, Holzwerkstoffen oder Bauteilen gegenüber einem Befall sowie nachfolgendem Abbau durch Organismen. Sie kann bedingt sein durch natürliche Holzinhaltsstoffe, durch die Holzanatomie, durch Holzschutzmassnahmen oder andere materialbezogene Massnahmen. Anm.: Dauerhaftigkeit ist eine Materialeigenschaft und nicht zu verwechseln mit Lebensdauer.
Quelle: www.kronoworld.com

Dauerhaftigkeit, natürliche:

Durch Ihre Anatomie und/oder ihre Inhaltsstoffe (holzeigene chemische Substanzen) bedingte Widerstandsfähigkeit einer Holzart gegen holzzerstörende Organismen (z.B. Pilze oder Insekten) oder holzverfärbende Pilze.
Quelle: www.kronoworld.com

Dauerhaftigkeitsklasse:

Klassifizierungsbegriff nach DIN EN 460 bezogen auf die Anforderungen an die Dauerhaftigkeit von Holz in den europäischen Gefährdungsklassen. Identisch mit der jeweiligen Stufe in dem Klassifizierungssystem der natürlichen Dauerhaftigkeit von Holz gemäss DIN EN 350-1 und –2.
Quelle: www.kronoworld.com

Dauerhaftigkeitsklassen nach DIN EN 350-2:

Klasse

Dauerhaftigkeits-
klasse
Mittlere
Standdauer
in Jahren
Holzarten
1 sehr dauerhaft 13 nur überseeische Holzarten
(z.B. Teak "Grade A")
1-2 dauerhaft -
sehr dauerhaft
10-12   z.B. Robinie
2 dauerhaft 8-13 z.B. Eiche, Red cedar
(unkultiviert)
3 mässig dauerhaft 5-8 z.B. Douglasie (unkultiviert)
3-4 wenig bis
mässig dauerhaft
 4-6  z.B. Lärche, Kiefer,
Douglasie (kultiviert)
Teak "Grade C"
4 wenig dauerhaft 3-5 z.B. Fichte, Tanne
5 nicht dauerhaft <3 z.B. Buche
Dehnungsfuge:

Bei grossflächigen Bauteilen können sich die Dimensionsänderungen durch den Einfluss von Wärme und Kälte so stark auswirken, dass es zu Rissbildungen kommt. Hiervor schützen Dehnungsfugen. Sie trennen grosse Flächen in kleinere Einzelfelder, innerhalb derer die auftretenden Druck- und Zugspannungen von der Eigenfestigkeit des Materials aufgefangen werden können. Dehnungsfugen werden in der Regel dauerelastisch oder auch dauerplastisch verfugt. Vorhandene Dehnungsfugen müssen bei Renovierungsarbeiten erhalten bleiben. Bei bereits vorhandenen Rissen können zusätzliche Dehnungsfugen Abhilfe schaffen.
Quelle: www.holzwurm-page.de

Desorption:

Die Abgabe von gebundenem (adsorbiertem) Wasser aus der Zellwand im Feuchtebereich unterhalb Fasersättigung.
Quelle: www.holzlexikon.de

Denier (den):

Ist eine Einheit für die Masse von Polyesterfasern. Ein den (Denier) bedeutet, dass eine Polyesterfaser auf einer Länge von 9000 Metern die Masse von einem Gramm hat. Die neuere und international gebräuchliche Einheit ist das Tex: 1 tex entspricht 1 Gramm pro 1000 Meter.
• 1 den: 1 Gramm pro 9000 Meter
• 1 tex: 1 Gramm pro 1000 Meter
• 9 den = 1 tex
Die Textilindustrie gibt die Garnfeinheit aber weiterhin auch in der alten Einheit an.

Dichte:

Die Masse eines Körpers oder Stoffes, bezogen auf eine Volumeneinheit. Bei Holz und Holzwerkstoffen spricht man von der Rohdichte (im Volumen sind die Zellhohlräume mit enthalten).
Quelle: www.holzwurm-page.de

DIN:

Abkürzung für "Deutsches Institut für Normen e.V." DIN-Normen regeln u.a. die Beschaffenheit von Baustoffen und die Ausführung von Bauleistungen. Die vom DIN aufgestellten Normen werden in nummerierten Normblättern veröffentlicht. Sie sind nicht Gesetzen gleichgestellt, werden in der Rechtsprechung aber oft als Entscheidungshilfen hinzugezogen.
Quelle: www.zimmererforum.de

DIN 4076/T1:

Im Oktober 1985 zuletzt aufgestelltes Formblatt für "Benennungen und Kurzzeichen auf dem Holzgebiet". Es enthält 257 einheimische und ausländische Nadel- und Laubhölzer mit den zu verwendenden Namen, der Verbreitung und Dichte (g/cm3).
Quelle: www.holzlexikon.de

Drill:

Ein durch die gezwirnte (s. Zwirn) Kette besonders dichtes und somit strapazierfähiges Gewebe.

Druckfestigkeit:

Zum Bruch führende Druckbeanspruchung (N/mm2) des Holzes auf die Hirnflächen (Hirnschnitt). Die hier angegebenen Druckfestigkeiten stellen Mittelwerte dar, die an fehlerfreien Proben bei etwa 12% Holzfeuchte bestimmt wurden. (siehe: Biegefestigkeit).
Quelle: www.holzwurm-page.de

Durchfallast:

Die meist schwarzen Äste ohne Verbindung zum umgebenden Holz fallen nach der Trocknung aus den Brettern heraus (siehe auch Schwarzast).
Quelle: www.holzlexikon.de

Durchforstung:

Aushieb von Bäumen in Stangen- oder Baumhölzern zur Erreichung leistungsfähiger, gesunder und stabiler Waldbestände. Wichtige Aufgaben der Durchforstung sind: Verbesserung des Standraumes verbleibender Bäume, Steigerung des Zuwachses dieser Bäume, Regulierung der Baumartenmischung, Förderung des Unterstandes, Erhaltung des Traufs, Vorbereitung der Naturverjüngung.
Quelle: www.wald-online-bw.de

Dübel (Dolle):

Rundes Verbindungsmittel (Einlass-, Einpressdübel). Früher aus Holz.
Quelle: www.zimmererforum.de