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Massivholz:

(=Vollholz) Vollholz liegt im Unterschied zu den durch Trennen des Holzes und erneutes Zusammenfügen mit unterschiedlicher Faserrichtung hergestellten Holzwerkstoffen - in seiner unveränderten gewachsenen Struktur vor. Vollhölzer werden als Schnittware (Balken, Bohlen, Bretter, Leisten, Pfähle, Stempel, Masten oder Schwellen) verwendet.
Quelle: www.holzwurm-page.de

Mechanische Spannung:

Mass für die Beanspruchung eines Körpers durch äussere Kräfte. Zahlenmässig die einwirkende Kraft bezogen auf eine Flächeneinheit (siehe auch Trocknungsspannungen).
Quelle: www.holzwurm-page.de

Messing:

Messing ist eine Legierung aus Kupfer und Zink.
Eigenschaften
- Schmelzpunkt mit steigendem Zinkgehalt sinkend ca. 925-900 Grad Celsius (Schmelzintervall)
- Dichte: ca. 8,3 g/cm
- Cu63Zn37
- unmagnetisch
Je nach dem Mischungsverhältnis variiert die Farbe von goldorange (bei hohem Kupferanteil) bis hellgelb.
Messing ist etwas härter als reines Kupfer, jedoch nicht so hart wie Bronze, eine Kupfer-Zinn-Legierung. Die Messingschmelze ist dünnflüssig und nimmt im Gegensatz zu reiner Kupferschmelze wenig Gase auf, lässt sich daher blasenfrei giessen. Auffallend ist die Farbähnlichkeit zu Gold.
In der Praxis enthält Messing mindestens 50 Prozent Kupfer, da es unterhalb dieser Grenze spröde wird und daher schlecht zu verarbeiten ist.
Messingsorten, die ausser Kupfer und Zink noch weitere Metalle enthalten, werden als Sondermessing bezeichnet. Eine Kupfer-Zink-Nickel-Legierung heisst Neusilber.
Messing ist schon seit dem dritten Jahrtausend v. Chr. aus Assyrien und Babylonien bekannt. Damals wurden daraus hauptsächlich Schmuck und Kunstgegenstände hergestellt. Heute wird Messing wegen seiner goldähnlichen Farbe für Verzierungen und Beschläge verwendet. Ausserdem besitzt Messing eine sehr hohe Verschleissfestigkeit sowie Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse. Aus diesem Grund wird es auch als Werkstoff für Führungen und Gleitlager und Beschläge im Schiffsbau benutzt.

Mineralische Einlagerungen:

Meist nur mit dem Mikroskop erkennbare Teilchen, die häufig aus Kiesel (SiO2) oder Karbonaten bestehen. Sie sind für bestimmte Arten charakteristisch, wie z. B. für Kosipo, und können bei der Bearbeitung des trockenen Holzes die Werkzeuge stärker stumpfen. Vereinzelt können auch grobe, steinartige Einlagerungen vorkommen und Werkzeuge erheblich beschädigen.
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